10 wichtige Kriterien für die Erstellung einer erfolgreichen Website

André Riechert
veröffentlicht am
26. August 2020

Was macht manch eine Website eigentlich so erfolgreich und warum sind es andere nicht? Mit dieser Frage beschäftige ich mich schon seit mehr als zehn Jahren. Ich bin zu dem Ergebnis gekommen, dass der Erfolg einer Website für Unternehmen planbar ist und klaren Kriterien folgt.

Eine erfolgreiche Website ist das Ergebnis einer klaren, auf den Nutzer ausgerichteten Planung und einer stetigen Optimierung und Weiterentwicklung anhand von Analyse- und Nutzerdaten. Für die meisten Unternehmen ist die Erstellung einer Website weder schnell noch einfach möglich. Eine erfolgreiche Website kostet in der Regel Zeit, Mühe und Ressourcen.

Im Folgenden zeige ich dir 10 wichtige Kriterien, die aus meiner Erfahrung heraus für den Erfolg einer Website entscheidend sind.

1. Lege ein klares Ziel für deine Website fest

Bei einem Websiteprojekt ist es wichtig, neben den eigenen Zielen vor allem auch die Ziele deiner Besucher zu verstehen und zu berücksichtigen.

Eine Website wird nur Traffic, Leads und Verkäufe generieren wenn du etwas bietest, was deine Zielgruppe braucht und wenn du es schaffst, es in einer für den Besucher zufriedenstellenden Weise bereitzustellen.

Sich Ziele für dein Unternehmen und deine Besucher zu überlegen erfordert ein wenig Aufwand, sollte aber einfach von der Hand gehen. Stelle in diesem Prozess sicher, dass die Ziele deines Unternehmens und der Besucher übereinstimmen. Achtung! Wenn Sie nicht übereinstimmen, schaue genau hin. Bist du vielleicht nicht in der Lage, ein Produkt zu liefern, welches deine Besucher möchten? Dann hast du zumindest erst mal eine andere Baustelle.

Es ist keine schöne Erfahrung, viel Zeit und Geld in eine Website zu investieren, um später zu festzustellen, dass dein Produkt niemand möchte oder versteht, warum er bei dir kaufen soll, da du dich zu sehr auf deine Unternehmensziele fokussiert haben und die Ziele deiner Besucher außer acht gelassen hast.

2. Gewinne das Vertrauen deiner Besucher

Sei klar und transparent damit, was du anbietest und kommuniziere deinen Besuchern klar, was du von ihnen möchtest. Hierzu solltest du wissen, was deine Besucher zum Kauf motiviert und wo dein Produkt seine Stärken hat. Nutze diese Stärken aus.

Zu oft fehlt es Websites an Emotionalität und Glaubwürdigkeit. Diese zwei Faktoren sind aber entscheidend, um dein Produkt zu verkaufen und um Vertrauen zu deinen Besuchern aufzubauen.

Ein Paradebeispiel, welches mir häufig begegnet, sind E-Commerce-Websites (und teilweise sogar Websites von Dienstleistungsunternehmen), auf denen eine über uns Seite fehlt. Besucher möchten in der Regel wissen, mit wem sie Geschäfte machen. Wie in jedem persönlichen Verkaufsgespräch solltest du nicht die Gelegenheit verpassen, deinen Besuchern dein Unternehmen vorzustellen. Zeige Bilder von den Menschen, die hinter dem Unternehmen stehen. Auch Storytelling hilft Vertrauen zu deinen Besuchern aufzubauen. Menschen mögen gute Geschichten. Wie ist dein Unternehmen entstanden, was ist deine Mission und welche Unternehmenskultur und Philosophie wird in deinem Unternehmen gelebt? Konsumenten möchten die Absichten eines Unternehmens verstehen und sich damit identifizieren, um ein Gutes Kauferlebnis zu haben.

Selbst Besucher, die nur nach dem günstigen Preis suchen, brauchen das Gefühl, dass sie bei einem vertrauenswürdigen Unternehmen kaufen und ihre Kreditkartendaten hinterlassen.

3. Steche aus der Masse heraus

Sich von deinen Konkurrenten abzuheben, ist der Schlüssel zum Erfolg. Ein gutes Corporate Design geht Hand in Hand mit deinem Ziel, Vertrauen beim Besucher aufzubauen. Verzichte auf Standardtemplates, mit denen deine Website wie jede andere aussieht. Achten darauf, dass deine Website zu deiner Marke passt und du keine Stockfotos benutzt, die jeder schon zehnmal gesehen hat.

Schaue auch, mit welchen USP und Produktmerkmalen du dich von deinen Konkurrenten abheben kannst. Hast du einen besonders günstigen Preis, eine hohe Qualität, einen besonders guten Kundenservice, eine Garantie oder übernimmt dein Unternehmen soziale Verantwortung?

4. Fokussiere dich auf die Usability & User Experience

Stelle sicher, dass der Besucher seine Ziele auf deiner Website schnell erreichen kann. Wichtige Inhalte, deine Produkte und Dienstleistungen sollten mit möglichst wenigen Klicks erreichbar sein.

Achte nicht nur auf eine für mobile und Desktop-Benutzer optimierte Hauptnavigation, sondern nutze auch andere Gestaltungselemente auf deiner Website, um deine Besucher auf wichtige Inhalte aufmerksam zu machen oder zum Kauf zu leiten. Deine Besucher werden nicht viel Zeit und Mühe investieren, um mit deiner Website zurechtzukommen. Er wird schnell das Interesse verlieren und weiter klicken.

5. Denke an die SEO-Grundlagen

Suchmaschinenoptimierung ist ein wichtiger Faktor für den Erfolg deiner Website, denn mehr als 80 % aller Kaufentscheidungen im Internet beginnen bei Google.

Es gibt viele Möglichkeiten, deine Website für Suchmaschinen zu verbessern. Eine einfache Möglichkeit ist die Installation geeigneter Plug-ins. Schnell geht es dann aber um technische Aspekte und Faktoren, die auch über deine Website hinaus gehen. Du musst nicht zum Experte werden, was du allerdings sicherstellen solltest, ist dass deine Website indexierbar ist. Selbst in 2020 begegnen mit Websites, die bei Google nicht indexiert werden.

Gebe folgenden Befehl bei Google ein, um zu sehen, ob und welche Seiten indiziert wurden: "site:[ihrewebsite.de]"

6. Optimiere deine Landingpages

Landingpages sind wichtige Werkzeuge für Kampagnen. Für PPC-Marketing-Kampagnen wie auf Google & Facebook, als auch für E-Mail und Inbound-Marketing-Kampagnen etc.

Ein System zu haben, mit dem du Landingpages schnell erstellen und anpassen kannst, ist entscheiden für erfolgreiches Marketing.

Wichtig ist, dass du in deinem System einstellen kannst, ob eine Suchmaschine eine Landingpage indexieren darf. Des Weiteren solltest du die Navigation anpassen und Landingpages auch außerhalb deiner Navigationsstruktur veröffentlichen können. So können Kampagnen auch außerhalb deiner normalen Website-Inhalte betrieben werden.

7. Benutze dein Webanalyse-Tool

Was selbstverständlich erscheint, ist in der Realität aber meistens ungenutzt. Installiere ein Webanalyse-Tool auf deine Website und nutze es auch!

Mit den Daten aus einem Webanalyse-Tool können Sie auf Basis demografischer Merkmale, Zielerreichungen und vielem mehr viel bessere Entscheidungen treffen, was die Optimierung Ihrer Website als auch die Ihrer Kampagnen betrifft. Um ein Webanalyse-Tool einzustellen, müssen Sie in der Regel nur ein paar schnelle Schritte unternehmen.

Hierbei musst du dich nicht täglich in deinem Webanalyse-Tool anmelden. Richtige dir aber zumindest ein paar Berichte ein, die du in regelmäßigen Abständen automatisch an deine E-Mail-Adresse zugesendet bekommst. So bist du immer im Bilde, was die Performance deiner Website betrifft, siehst, was funktioniert und was nicht und kannst im laufenden Betrieb Anpassungen vornehmen, anstatt erst zu reagieren, wenn es zu spät ist.

8. Lernen durch Heatmaps wie Besucher deine Website nutzen

Heatmaps und In-Page-Analysetools, die auch in einigen Webanalyse-Tools enthalten sind, sind Hervorrande Quellen, um eine optimale User Experience auf deiner Website sicherzustellen.

Viele Aspekte, die für den Erfolg einer Website entscheidend sind, hängen mit der User Experience zusammen. Tools wie Lucky Orange oder Crazyegg geben dir tiefere Einblicke darin, wie Besucher sich auf deiner Website bewegen, wo sie z. B. aufhören, ein Formulare ausfüllen oder ihren Kaufvorgang abbrechen etc.

Durch Heatmaps erfährst du, wo Besucher auf deiner Website "hängen bleiben". So kannst du Probleme mit der User-Experience im Details beheben und die Performance deiner Website verbessern.

9. Stellen Sie sicher, dass Ihre Website immer funktioniert

In der Regel wird ein Besucher dich nicht kontaktieren, wenn dieser ein Produkt nicht kaufen oder einen gewünschten Inhalt nicht finden kann. Er wird einfach deine Seite verlassen. Du musst deshalb sicherstellen, dass deine Website funktioniert und dies auch Browserübergreifend testen.

Auf jeden Fall solltest du deine Website testen, wenn du ein Update am System oder Plug-ins deiner Website durchführst, da dies die häufigsten Fehlerquellen sind. Aber auch andere Rahmenbedingungen wie Browser oder verwendete Programmiersprachen entwickeln sich ständig weiter. Teste und beweg dich deshalb regelmäßig selbst auf deine Website.

Sicherstellen, dass deine Website funktioniert, ist eine Sache. Du solltest auch sicherstellen, du einen guten Hoster hast und deine Website auch gut erreichbar ist.

10. Lernen kontinuierlich dazu

SEO & Online-Marketing ist ein fortlaufender Prozess, der viel Feintuning benötigt. Suche aktiv nach Feedback und Verbesserungsmöglichkeiten, damit sich deine Website entwickelt und wächst wie dein Unternehmen.

Beschäftige dich mit deiner Zielgruppe und lernen von den Nutzern deiner Website. Um die richtigen Entscheidungen für eine zielgerichtete Optimierung zu treffen, solltest versuchen, so viel Daten und Feedback zu bekommen wie möglich.

Nutze hierzu neben den dir zur Verfügung stehenden Analyse-Tools auch alle anderen Kontaktpunkte, die deine Kunden mit deinem Unternehmen haben. Hierzu gehören vor allem auch sozialen Medien und der Kundenservice.

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